Die Norddeutsche Wasserstoffstrategie Auf dem Weg zur Wasserstoffwirtschaft
Projektzeitraum: 01/2019–12/2030
Die Norddeutsche Wasserstoffstrategie hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 eine sich selbst tragende Wasserstoffwirtschaft in Norddeutschland aufzubauen. In mehreren Wasserstoff-Hubs in Norddeutschland wird die Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff gebündelt.
Die Norddeutsche Wasserstoffstrategie wird von den Wirtschafts- und Verkehrsministerien der fünf norddeutschen Küstenländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein koordiniert.
Jedes dieser Küstenländer ist verantwortlich für eins von fünf Handlungsfeldern innerhalb der Wasserstoffstrategie. Niedersachsen koordiniert das Handlungsfeld
1: Wasserstoff-Infrastruktur. Schleswig-Holstein ist verantwortlich für das Handlungsfeld 2: Wertschöpfung durch Wasserstoff. Mecklenburg-Vorpommern ist federführend beim dritten Handlungsfeld: Wasserstoff in Richtlinien, Genehmigungsprozessen und Programmen. Bremen arbeitet am vierten Handlungsfeld: Wasserstoff-Akzeptanz und Bildung. Hamburg koordiniert das Handlungsfeld 5: Markthochlauf. Die fünf norddeutschen Küstenländer möchten die einzigartigen Standortvorteile Norddeutschlands nutzen, um bis 2030 eine sich selbst tragende Wasserstoffwirtschaft in Norddeutschland zu etablieren.
Zu den einzigartigen Standortvorteilen gehören hohe Erzeugungskapazitäten für On- und Offshore-Windstrom mit weiterem Ausbaupotenzial, unterirdische Formationen zur Speicherung von Wasserstoff, Seehäfen, die als Logistik- und Wirtschaftszentren künftig eine wesentliche Rolle bei Import und Verteilung von grünen Wasserstoff spielen werden und Industriezweige mit erheblichen Erfahrungen im Umgang mit Wasserstoff. Zudem wird weiteres Know-How im Bereich Wasserstoff in den norddeutschen Reallaboren der Energiewende aufgebaut.
Eines dieser Reallabore der Energiewende ist das von hySOLUTIONS ebenfalls betreute Norddeutsche Reallabor (NRL). Im Rahmen der Norddeutschen Wasserstoffstrategie soll bis zum Jahr 2025 mindestens 500 Megawatt und bis zum Jahr 2030 mindestens fünf Gigawatt Elektrolyseleistung zur Erzeugung vom grünem Wasserstoff in Norddeutschland installiert sein. Um die geplanten Ziele zu erreichen, wurden mehrere Wasserstoff-Hubs gebildet, die die Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff bündeln, bspw. in den Bereichen Mobilität und Industrie.
Projektbeteiligte
- Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
- Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie & Tourismus des Landes Schleswig-Holstein
- Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern
- Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa der Freien Hansestadt Bremen
- Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg
Weitere Informationen
Kontakt

Leo Lilienthal
Project Manager Wasserstoff